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Bildung und Beruf
Bahá'u'lláh macht es allen zur Pflicht, einen Beruf zu erlernen und auszuüben, um den eigenen Lebensunterhalt und den der Familie durch Arbeit zu verdienen. Er missbilligt Untätigkeit, Müssiggang und Faulheit. "O meine Diener! Ihr seid die Bäume meines Gartens. Ihr müsst edle, köstliche Früchte tragen, euch und anderen zum Nutzen. Darum soll sich jeder einem Gewerbe oder einem Beruf widmen, denn darin liegt das Geheimnis des Wohlstandes, o ihr Einsichtigen." (Verborgene Worte, pers. 80)
Die Arbeit ist in den Rang des Gottesdienstes erhoben: "Jedem von euch ist es zur Pflicht gemacht, sich in einem Beruf - einem Handwerk, Gewerbe und dergleichen - zu betätigen. Wir haben eure Tätigkeit bei solcher Arbeit gnädiglich zum Rang des Dienstes an Gott, dem Wahren, erhoben." (Botschaften aus 'Akká 3:22)
Auch dem Erwerb von Wissen und der Charakterbildung kommt eine grosse Bedeutung zu. "Es ist jedermanns Pflicht, sich Wissen zu erwerben. Jedoch sollten solche Wissenschaften studiert werden, die den Völkern der Erde nützen, nicht solche, die mit Worten beginnen und mit Worten enden. Viel verdanken fürwahr die Völker der Welt den Wissenschaftlern und den Handwerkern... In der Tat, Wissen ist ein wahrer Schatz für den Menschen, eine Quelle des Ruhmes, der Grossmut, der Freude, der Erhabenheit, des Frohsinns und der Heiterkeit..." (Botschaften aus 'Akká 5:15)
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