Bahá'í Schweiz
Die Bahá'í-ReligionDie Bahá'í-Gemeinde der SchweizDie Weltweite Bahá'í-GemeindeLiteratur
Die Bahá'í-Gemeinde der Schweiz
   

 

Die Zukunft der Schweiz

 
Einführung
Veranstaltungen
Tätigkeitsbericht
Stellungnahmen
Vereinigung Bahá'í-Frauen
Bahá'í-Geschichte de Schweiz
Statistik
Kontaktieren Sie Uns
 
 
 


 

II. Historische Herausforderungen

Der Übergang der Menschheit in das Zeitalter ihrer Reife und Vereinigung nach jahrtausendlanger getrennter Entwicklung führt durch eine kritische Phase des Umbruchs und der Unsicherheit. Dieser Prozess bringt für jedes Land Veränderungen mit sich. Je nach Geschichte und Eigenart einer Nation erfordert er unterschiedliche Entwicklungsschritte. Unterschiedlich und vielfältig sind auch die einander ergänzenden Beiträge, die jedes Volk auf dem Weg zur Verwirklichung einer globalen Gesellschaft leisten kann.

Entscheidend ist aber, dass sich die Menschen der Bedeutung und der Unausweichlichkeit des weltweiten Transformationsprozesses bewusst werden.

Denn die Menschheit kann nicht wählen, ob sie zu einem Ganzen zusammenwachsen will oder nicht. , sagt Bahá'u'lláh, Ob die Einheit aber erst nach unvorstellbaren Leiden oder bald, durch einen gemeinsamen Willensakt, durch Beratung und durch entschlossenes gemeinschaftliches Handeln, erreicht wird - diese Entscheidung und Verantwortung liegt in den Händen der heutigen Menschheit.

Da also die Bestimmung der Menschheit ihre Vereinigung ist, muss die Planung der Zukunft - auch der Zukunft der Schweiz - unter der Perspektive einer neuen globalen Friedensordnung gesehen werden. Dies selbst dann, wenn andere Betrachtungsweisen kurzfristig vorteilhafter erscheinen.

Gross ist der Beitrag, den Wissenschaft und Technik auf dem Weg zu dieser neuen Ordnung leisten kšnnen. Aber ebenso wichtig ist, dass diese Kräfte durch allgemein anerkannte geistige und ethische Massstäbe geleitet werden. Dazu ist eine stärkere Berücksichtigung der geistigen Natur des Menschen unerlässlich, die ihn von allen anderen Lebensformen unterscheidet und ihn befähigt, seine materiellen Mšglichkeiten mit Weisheit und Mässigung zum Wohl des Ganzen einzusetzen.

Nach den Bahá'í-Lehren sind Wissenschaft und Religion keineswegs Gegensätze oder Alternativen. Sie ergänzen einander, sie sind die beiden Schwingen, auf denen die Menschheit sich zu ihrem Ziel erheben kann. Ebenso wird das gleichberechtigte Zusammenwirken von Mann und Frau als Voraussetzung für die Erreichung und Wahrung des Weltfriedens betrachtet.

 

1 » 2 » 3 » 4 » 5 » 6 » 7

 

 
    Top of Page  

 

 

 

 

Webmaster