Bahai Schweiz

Bahá'í Schweiz
Die Bahá'í-ReligionDie Bahá'í-Gemeinde der SchweizDie Weltweite Bahá'í-GemeindeLiteratur
Tatigkeitsbericht 2001-2002
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EDITORIAL

Angesichts der schrecklichen Ereignisse des vergangenen Jahres in der Schweiz und in der Welt, angesichts von zunehmender Gewalt, von Krieg und Katastrophen, werden wir oft gefragt, woher wir unsere optimistische Haltung nehmen. Der heraufbeschworene Zusammenprall der Zivilisationen als Beginn des Kollapses der Weltordnung ist für die Baha’i kein Schreckgespenst, sondern wird als Teil des organischen Wachstumsprozesses angesehen, den eine gequälte Menschheit zur Zeit durchschreitet.

Diese optimistische Haltung – gepaart mit Realitätssinn – entspringt der Erkenntnis, dass dieser Prozess unausweichlich ist und letztlich zur Einheit der Menschheit führen wird. Das Werkzeug, das uns erlaubt, die von Baha’u’llah, dem Stifter der Baha’î-Religion geoffenbarten hohen Massstäbe und Ziele in die Tat umzusetzten, ist die weltweite Baha’i-Gemeindeordnung. Sie ist das Trainingsfeld, auf dem Menschen mit verschiedenen religiösen, nationalen oder kulturellen Hintergründen die gemeinsame Beratung und kollektive Entscheidungsfindung üben. Hier, in den lokalen Gremien, werden Kindern die für eine Weltgesellschaft notwendigen neuen Werte vermittelt. Hier werden sie zu Weltbürgern erzogen, lernen mit den verschiedensten Menschen zusammenzuarbeiten und die Vielfalt der menschlichen Familie zu schätzen.

Die Schweizer Baha’i-Gemeinde ist bemüht, ihren Teil zu einer gerechten und für alle Menschen dieses Planeten lebenswerten Zukunft zu leisten. Einige ihrer Aktivitäten finden Sie im vorliegenden Tätigkeitsbericht vom April 2001-März 2002.

NATIONALER GEISTIGER RAT
DER BAHA’I DER SCHWEIZ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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