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DIE
BAHAI-RELIGION IN KÜRZE
Baháí
sind Mitglieder einer weltweiten Gemeinschaft mit
demokratisch gewählten Gremien in 182 Ländern
sowie lokalen Gremien in rund 12'000 Städten
und Dörfern. Der Glaube an die Einheit der Menschheit
regt sie zu einer grossen Bandbreite von Aktvitäten
an, deren Ziel es ist, Vorurteile zu überwinden
und soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung
zu fördern.
Die Arbeit der Baháí-Gemeinde
bezieht ihre Inspiration aus den Schriften Baháulláhs,
des Stifters des Baháí-Glaubens
(1817-1892). Ein zentrales Prinzip bildet dabei die
Überzeugung, dass die Völker der Welt, welcher
Rasse oder Religion sie auch angehören, ihre
Erleuchtung derselben himmlischen Quelle verdanken
und einem einzigen Gott unterstehen.
Alle Aktivitäten basieren auf dem Prinzip der
gemeinsamen Beratung und sind getragen von einem positiven
Menschenbild sowie dem Glauben an eine friedvolle
und gerechte Zukunft für alle Menschen dieses
Planeten.
Der Fortschritt der Menschheit ist ein organischer
Prozess, bei dem es nicht nur darum geht, die materiellen
Bedingungen aller Erdenbewohner zu verbessern. Gerade
auch ihr geistiges Leben benötigt eine Neuausrichtung.
Die treibende Kraft dieses Prozesses ist eine Vision
von Entwiciklung, die alle Fähigkeiten und das
ganze Potential des Menschen anspricht. Diese Vision
umfasst u.a.:
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Das
Prinzip der Einheit der Menschheit |
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Kulturelle
Vielfalt als Bereicherung |
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Gerechtigkeit
als oberstes Prinzip für eine erfolgreiche
Umgestaltung der Gesellschaft |
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Das
Recht aller Menschen auf Bildung und Wissen |
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Kollektive
Entscheidungsfindung durch Beratung als wirksames
Instrument zur Gestaltung sozialer Prozesse |
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Die
Gleichwertigkeit der Geschlechter und die Beteiligung
der Frauen an allen Bereichen des Lebens |
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