Bahai Schweiz

Bahá'í Schweiz
Die Bahá'í-ReligionDie Bahá'í-Gemeinde der SchweizDie Weltweite Bahá'í-GemeindeLiteratur
Tatigkeitsbericht 2001-2002
Editorial
Die Bahai-Religion in Kurze
Aufbau
Finanzen
Interreligioser Dialog
Aus dem Weltzentrum
Kinder/Jugend
National
Lokale Gemeinden
International
Vereinigungen
Publikationen
Referentenangebote

 
 

LOKALE GEMEINDEN

Aarau:
Auf eine offizielle Einladung hin traf sich im Februar die Sekretärin der Baha'i-Gruppe Aarau mit Staatsschreiber Dr. Marc Pfister. Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurden Fragen der Integration besprochen sowie weitere Themen wie die Baha'i-Beratung, Fragen der Gemeindeordnung und der Gedanke der "fortschreitenden Gottesoffenbarung", nach der die sozialen Gesetze in der Religion – entsprechend der Baha’i-Lehre - jeweils der Fassungskraft wie den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden müssen.

Basel:
Im vergangenen Februar beteiltigte sich die Gemeinde wiederum mit einem Stand an der Basler Mustermesse. Dieses Jahr wurde dieser mit Bildern von Mark Tobey geschmückt, einem anerkannten Künstler, der lange in Basel wohnte, Ehrenbürger dieser Stadt war und die Inspirationin für seine Kunst aus dem Baha’i-Glauben bezog.

Im privaten Rahmen finden regelmässig Einigkeitsfeste statt. Im ersten Teil werden Texte und Gebete gelesen, im zweiten wird eine Diskussionsrunde über ein Thema geführt in der das Baha’i-Prinzip der Beratung zur Anwendung kommt. Der dritte Teil ist dem sozialen Zusammensein mit Tee und Kuchen gewidmet.

Seit Januar bietet die Basler Gemeinde im Herzen der Altstadt jeden Samstag öffentliche Andachten an, wo nebst Gebeten auch musikalisch umrahmte Texte aus den Weltreligionen gelesen werden.

Bern:

Eben von der UN-Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban, Südafrika zurück, gab Diane Alai, Mitglied und Leiterin der Baha’i-Delegation einen öffentlichen Vortrag im Baha’i-Haus Bern zum Thema der Konferenz. Dabei ging sie der Frage nach, ob Rassismus, dieses Grundübel unserer Zeit, überwunden werden kann und was dazu nötig ist.

Ebenfalls im Baha’i-Haus behandelte ein Vertreter des Europäischen Baha’i Business Forum, das kontroverse Thema der Globalisierung und bezeichnete die Schweiz als ein Positiv-Beispiel für 150 Jahre gute Erfahrungen mit Globalisierung.

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember lud die Gemeinde zu einem Apéro und einem anschliessenden Vortrag zum Thema ein.

Biel/Lengnau:
Die Gemeinden Biel und Lengnau und die Freunde in Nidau hatten die grosse Freude das Diversity Dance Theater aus Langenhain, Deutschland vom 31.01.02 bis am 09.02.02 bei sich zu Besuch zu haben. Die Gruppe war in fünf Schulen in der Region sehr erfolgreich und die Tournee konnte mit einer öffentlichen Vorführung im Farelsaal vor mehr als 150 Personen abgeschlossen werden.

Locarno:
Im Mai verstarb die bekannte Malerin Doris Franzoni. Die Baha’i-Beisetzung, einfach und würdig gestaltet, fand unter Anteilnahme der Bevölkerung statt und hinterliess eine Atmosphäre des Friedens und der Zuversicht.

Neben den wöchentlich stattfindenden öffentlichen Veranstaltungen im kleinen Baha’i-Zentrum, an denen Persönlichkeiten aus den verschiedensten Wissensgebieten teilnehmen, feierte die Gemeinde im Kulturzentrum Elisarion den Geburtstag von Baha’u’llah am 12. November und den Beginn des neuen Jahres am 21. März. Die Feier zum Tag der Erklärung des Bab am 23. Mai fand im Gemeindesaal Locarno statt, welcher ihnen freundlicherweise durch die Locarner Behörden zur Verfügung gestellt worden war. Die verschiedenen Veranstaltungen werden regelmässig in den Tessiner Medien angekündigt und resultierten u.a. in einer kurzen Sendung im Fernsehen.

Luzern:
Die Gemeinden Luzern und Zug arbeiten eng zusammen vor allem bei der Durchführung der Heiligen Tage und anderer Feste. Auf Anfrage ihrer Schule konnte eine Jugendliche aus der Gemeinde die Geschichte und die Prinzipien der Baha’i-Religion kurz vorstellen.

Schaffhausen:
Am 15. Juni erschien in den "Schaffhauser Nachrichten" unter dem Titel "Die hängenden Gärten von Haifa – eine Oase des Friedens" ein ganzseitiger Artikel über die Baha’i-Religion. Anlass dazu bot die Einweihung der Baha’i-Gärten in Haifa, Israel. Neben einer allgemeinen Uebersicht über die Prinzipien enthielt der Artikel auch Angaben zur Schweizer Gemeinde und einen Beitrag eines Schaffhauser Baha’i. Der Artikel brachte eine Reihe positiver Reaktionen.

Im Juni organisierte die Gemeinde einen Vortrag zum Thema "Hohes Selbstbewusstsein- eine Leiter zum Erfolg" mit der Psychiaterin Dr. Agnes Ghaznavi und dem Psychologen Dr. Bijan Ghaznavi. Auf Grund des erfreulichen Interesses seitens der Bevölkerung wurde im August ein zweiter Vortrag mit den gleichen Referenten zum Thema "Erfolgreiche Beziehungen" angeboten. Im Januar fand ein weiterer Vortrag "Die politischen Botschaften des Religionsbegründers Baha’u’llah" mit Dr. Ariane Sabet statt. Trotz des anspruchsvollen Themas zog diese Veranstaltung eine Gruppe interessierter Zuhörer an.

Im Dezember begannen zwei Baha’i-Frauen mit Andachtstreffen für "Frieden und Einheit auf der Welt". Die Treffen fanden Echo bei Frauen verschiedenen religiösen Hintergrunds, welche nun im Geiste gegenseitiger Achtung Texte aus verschiedenen Religionen zu einem bestimmten Thema gemeinsam studieren.

Reinach feierte den Geburtstag Baha’u’llahs vom 12. November in einem festlichen Rahmen im Kirchgemeindehaus mit Musik und einem anschliessenden gemeinsamen Spaziergang.
Ende Oktober wurde eine Delegation von Gemeindepräsidentin Dr. E. Rüetschi zu einem Gespräch empfangen.

Romanshorn beherbergte am 13. Januar eine Tagung für Eltern und Erzieher, organisiert vom nationalen Kinderkomitee. Ferner fand auf Einladung der Gemeinde am 7. November im Jugendtreff ein Theater-, Tanz- und Gesangsprogramm der Studentengruppe der Internationalen Landegg Universität, einer Baha’i inspirierten Einrichtung, statt. Trotz etlicher Sprachbarrieren zeigten sich die Jugendlichen begeistert und liessen sich sogar in die Darbietungen integrieren.

Walenstadt:
Einen Beitrag zum Internationalen UNO-Jahr des Dialogs zwischen den Kulturen leistete die Baha’i inspirierten Internationale Akademie für Humanwissenschaften und Kulturen in Zusammenarbeit mit Prof. Suheil Bushrui vom Baha’i-Lehrstuhl für Weltfrieden der Universität Maryland, Center for International Development and Conflict Management. Am einwöchigen Seminar im Juli zum Thema "Ein Dialog der Zivilisationen – Eine Kultur des Friedens" nahmen rund hundert Studenten aus verschiedenen Ländern teil. Prof. Bushrui, als Hauptredner, sprach vor allem über das geistige Erbe der menschlichen Rasse und vermittelte dabei ein Verständnis der verschiedenen Religionen, eine Wertschätzung der Verschiedenheiten und ein Bewusstsein für die Einheit der menschlichen Familie.

Zug:
Die Gemeinde Zug führte eine Busplakat-Kampagne während zweier Wochen durch. Beide Plakate zeigten die Erde und den Schriftzug "Baha’i" und folgende Zeile "Eine neue Kraft pulsiert durch die Adern der Menschheit" sowie das Zitat von Baha’u’llah "So machtvoll ist das Licht der Einheit, dass es die ganze Erde erleuchten kann."

Zürich setzte u.a. die Konzertreihe mit Baha’i-Musikern fort und organisierte im September ein Soloauftritt des Songwriters und Gitarristen Hugh Featherstone aus Belgien. Obwohl das Konzert zeitlich mit den schrecklichen Ereignissen in Zug und in New York zusammentraf liessen sich die anwesenden Zuhörer von den ohrwurmigen Balladen und der rauchigen Stimme des Musikers begeistern.

Die monatliche Vortragsreihe wurde ebenfalls fortgesetzt mit Themen die von Fragen der Gesundheit über Managementstil und Befinden am Arbeitsplatz bis zu einer Einführung in den Baha’i-Glauben reichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Webmaster