|
LOKALE
GEMEINDEN
Aarau:
Auf eine offizielle Einladung hin traf sich im Februar
die Sekretärin der Baha'i-Gruppe Aarau mit Staatsschreiber
Dr. Marc Pfister. Bei einem gemeinsamen Mittagessen
wurden Fragen der Integration besprochen sowie weitere
Themen wie die Baha'i-Beratung, Fragen der Gemeindeordnung
und der Gedanke der "fortschreitenden Gottesoffenbarung",
nach der die sozialen Gesetze in der Religion
entsprechend der Bahai-Lehre - jeweils der Fassungskraft
wie den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden
müssen.
Basel:
Im vergangenen Februar beteiltigte sich die Gemeinde
wiederum mit einem Stand an der Basler Mustermesse.
Dieses Jahr wurde dieser mit Bildern von Mark Tobey
geschmückt, einem anerkannten Künstler,
der lange in Basel wohnte, Ehrenbürger dieser
Stadt war und die Inspirationin für seine Kunst
aus dem Bahai-Glauben bezog.
Im privaten Rahmen finden regelmässig Einigkeitsfeste
statt. Im ersten Teil werden Texte und Gebete gelesen,
im zweiten wird eine Diskussionsrunde über ein
Thema geführt in der das Bahai-Prinzip
der Beratung zur Anwendung kommt. Der dritte Teil
ist dem sozialen Zusammensein mit Tee und Kuchen gewidmet.
Seit Januar bietet die Basler Gemeinde im Herzen der
Altstadt jeden Samstag öffentliche Andachten
an, wo nebst Gebeten auch musikalisch umrahmte Texte
aus den Weltreligionen gelesen werden.
Bern:
Eben von der UN-Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban,
Südafrika zurück, gab Diane Alai, Mitglied
und Leiterin der Bahai-Delegation einen öffentlichen
Vortrag im Bahai-Haus Bern zum Thema der Konferenz.
Dabei ging sie der Frage nach, ob Rassismus, dieses
Grundübel unserer Zeit, überwunden werden
kann und was dazu nötig ist.
Ebenfalls im Bahai-Haus behandelte ein Vertreter
des Europäischen
Bahai Business Forum, das kontroverse Thema
der Globalisierung und bezeichnete die Schweiz als
ein Positiv-Beispiel für 150 Jahre gute Erfahrungen
mit Globalisierung.
Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember lud die
Gemeinde zu einem Apéro und einem anschliessenden
Vortrag zum Thema ein.
Biel/Lengnau:
Die Gemeinden Biel und Lengnau und die Freunde in
Nidau hatten die grosse Freude das Diversity Dance
Theater aus Langenhain, Deutschland vom 31.01.02 bis
am 09.02.02 bei sich zu Besuch zu haben. Die Gruppe
war in fünf Schulen in der Region sehr erfolgreich
und die Tournee konnte mit einer öffentlichen
Vorführung im Farelsaal vor mehr als 150 Personen
abgeschlossen werden.
Locarno:
Im Mai verstarb die bekannte Malerin Doris Franzoni.
Die Bahai-Beisetzung, einfach und würdig
gestaltet, fand unter Anteilnahme der Bevölkerung
statt und hinterliess eine Atmosphäre des Friedens
und der Zuversicht.
Neben den wöchentlich stattfindenden öffentlichen
Veranstaltungen
im kleinen Bahai-Zentrum, an denen Persönlichkeiten
aus den verschiedensten Wissensgebieten teilnehmen,
feierte die Gemeinde im Kulturzentrum Elisarion den
Geburtstag von Bahaullah am 12. November
und den Beginn des neuen Jahres am 21. März.
Die Feier zum Tag der Erklärung des Bab am 23.
Mai fand im Gemeindesaal Locarno statt, welcher ihnen
freundlicherweise durch die Locarner Behörden
zur Verfügung gestellt worden war. Die verschiedenen
Veranstaltungen werden regelmässig in den Tessiner
Medien angekündigt und resultierten u.a. in einer
kurzen Sendung im Fernsehen.
Luzern:
Die Gemeinden Luzern und Zug arbeiten eng zusammen
vor allem bei der Durchführung der Heiligen Tage
und anderer Feste. Auf Anfrage ihrer Schule konnte
eine Jugendliche aus der Gemeinde die Geschichte und
die Prinzipien der Bahai-Religion kurz vorstellen.
Schaffhausen:
Am 15. Juni erschien in den "Schaffhauser Nachrichten"
unter dem Titel "Die hängenden Gärten
von Haifa eine Oase des Friedens" ein
ganzseitiger Artikel über die Bahai-Religion.
Anlass dazu bot die Einweihung der Bahai-Gärten
in Haifa, Israel. Neben einer allgemeinen Uebersicht
über die Prinzipien enthielt der Artikel auch
Angaben zur Schweizer Gemeinde und einen Beitrag eines
Schaffhauser Bahai. Der Artikel brachte eine
Reihe positiver Reaktionen.
Im Juni organisierte die Gemeinde einen Vortrag zum
Thema "Hohes Selbstbewusstsein- eine Leiter zum
Erfolg" mit der Psychiaterin Dr. Agnes Ghaznavi
und dem Psychologen Dr. Bijan Ghaznavi. Auf Grund
des erfreulichen Interesses seitens der Bevölkerung
wurde im August ein zweiter Vortrag mit den gleichen
Referenten zum Thema "Erfolgreiche Beziehungen"
angeboten. Im Januar fand ein weiterer Vortrag "Die
politischen Botschaften des Religionsbegründers
Bahaullah" mit Dr. Ariane Sabet statt.
Trotz des anspruchsvollen Themas zog diese Veranstaltung
eine Gruppe interessierter Zuhörer an.
Im Dezember begannen zwei Bahai-Frauen mit Andachtstreffen
für "Frieden und Einheit auf der Welt".
Die Treffen fanden Echo bei Frauen verschiedenen religiösen
Hintergrunds, welche nun im Geiste gegenseitiger Achtung
Texte aus verschiedenen Religionen zu einem bestimmten
Thema gemeinsam studieren.
Reinach
feierte den Geburtstag Bahaullahs vom
12. November in einem festlichen Rahmen im Kirchgemeindehaus
mit Musik und einem anschliessenden gemeinsamen Spaziergang.
Ende Oktober wurde eine Delegation von Gemeindepräsidentin
Dr. E. Rüetschi zu einem Gespräch empfangen.
Romanshorn
beherbergte am 13. Januar eine Tagung für Eltern
und Erzieher, organisiert vom nationalen Kinderkomitee.
Ferner fand auf Einladung der Gemeinde am 7. November
im Jugendtreff ein Theater-, Tanz- und Gesangsprogramm
der Studentengruppe der Internationalen Landegg
Universität, einer Bahai inspirierten
Einrichtung, statt. Trotz etlicher Sprachbarrieren
zeigten sich die Jugendlichen begeistert und liessen
sich sogar in die Darbietungen integrieren.
Walenstadt:
Einen Beitrag zum Internationalen UNO-Jahr des Dialogs
zwischen den Kulturen leistete die Bahai inspirierten
Internationale Akademie für Humanwissenschaften
und Kulturen in Zusammenarbeit mit Prof. Suheil Bushrui
vom Bahai-Lehrstuhl
für Weltfrieden der Universität Maryland,
Center
for International Development and Conflict Management.
Am einwöchigen Seminar im Juli zum Thema "Ein
Dialog der Zivilisationen Eine Kultur des Friedens"
nahmen rund hundert Studenten aus verschiedenen Ländern
teil. Prof. Bushrui, als Hauptredner, sprach vor allem
über das geistige Erbe der menschlichen Rasse
und vermittelte dabei ein Verständnis der verschiedenen
Religionen, eine Wertschätzung der Verschiedenheiten
und ein Bewusstsein für die Einheit der menschlichen
Familie.
Zug:
Die Gemeinde Zug führte eine Busplakat-Kampagne
während zweier Wochen durch. Beide Plakate zeigten
die Erde und den Schriftzug "Bahai"
und folgende Zeile "Eine neue Kraft pulsiert
durch die Adern der Menschheit" sowie das Zitat
von Bahaullah "So machtvoll ist das
Licht der Einheit, dass es die ganze Erde erleuchten
kann."
Zürich
setzte u.a. die Konzertreihe
mit Bahai-Musikern fort und organisierte im
September ein Soloauftritt des Songwriters und Gitarristen
Hugh Featherstone aus Belgien. Obwohl das Konzert
zeitlich mit den schrecklichen Ereignissen in Zug
und in New York zusammentraf liessen sich die anwesenden
Zuhörer von den ohrwurmigen Balladen und der
rauchigen Stimme des Musikers begeistern.
Die monatliche Vortragsreihe wurde ebenfalls fortgesetzt
mit Themen die von Fragen der Gesundheit über
Managementstil und Befinden am Arbeitsplatz bis zu
einer Einführung in den Bahai-Glauben reichten.
|