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EDITORIAL
Im vergangenen Jahr blickte die Schweizer Bahá’í-Gemeinde auf ihr hundertjähriges Bestehen zurück. Sie feierte das Jubiläum mit dem Anlass entsprechend würdigen Zusammenkünften, gedachte der ersten Gläubigen im Lande, zog Bilanz über das in einem Jahrhundert Erreichte und erneuerte ihre Verpflichtung zur Einheit der Menschheit in ihrer Vielfalt beizutragen.
Neben den Festaktivitäten, von denen einige im Tätigkeitsbericht aufgeführt sind, konzentrierte sich die Arbeit vor allem auf die Entwicklung menschlichen Potentials, auf Werteerziehung, auf ethische Motivation und auf eine systematische Aufbauarbeit. Die Schweizer Bahá’í-Gemeinde hat sich immer als Teil der menschlichen Familie gesehen. Sie hat sich bemüht Vorurteile der Rasse, Klasse, des Geschlechts, der Religion oder Nation abzubauen und zum allgemeinen Fortschritt beizutragen. In der Ueberzeugung, dass die Menschheit dringend einer gerechten Ordnung bedarf wird sie fortfahren auch im neuen Jahrhundert ihre Kinder zu offenen, selbständig denkenden und auf Zusammenarbeit ausgerichtete Weltbürgern zu erziehen, ihnen das Verständnis für die geistige Dimension der Menschheit zu vermitteln sowie mit gleichgesinnten Menschen und Organisationen auf dieses Ziel hin weiterzuarbeiten.
Im Geiste der Transparenz und Offenheit erlauben wir uns, Ihnen den Tätigkeitsbericht 2003-2004 zu überreichen und hoffen gerne, dass dieser auf Ihr Interesse stossen wird.
NATIONALER GEISTIGER RAT DER BAHA'I DER SCHWEIZ
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