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ORTE DER STILLE
Die Mehrheit der Menschen identifiziert sich mit einem religiösen Glauben, sucht in der Religion nach dem Sinn ihres Lebens, nach geistigen Werten. Orte der Stille und der Meditation, besonders wenn diese die diversen Weltreligionen berücksichtigen, ziehen immer mehr Menschen an. Zahlreiche Gemeinden und Einzelne bieten - sei es im privaten Rahmen oder an öffentlichen Orten – regelmäßige Treffen an, die durch Gebete und Lesungen aus den Heiligen Schriften zum Nachdenken über das eigene Leben und das Leben der Gesellschaft bringen. Die Bahá’í-Gemeinde Zürich hat darin bereits seit mehreren Jahren Erfahrungen gesammelt, und ein stetig wachsender Kern von Besuchern trifft sich dort einmal monatlich im Gemeinschaftszentrum Hottingen. Umrahmt von Musik, gelegentlich auch live dargeboten, werden Texte aus den diversen Hochreligionen jeweils zu einem bestimmten Thema gelesen.
Unter www.bahai.ch sind weitere Gemeinden aufgeführt mit entsprechenden Daten ihrer Meditationsabende.
Genf
Die Gemeinde Genf nahm das Jubiläumsjahr zum Anlass ebenfalls „Momente der Stille“, eine Mischung aus Musik und Lesung Heiliger Texte, für das breite Publikum anzubieten.
Thun
„Das tägliche Leben mit seiner Hektik und Geschäftigkeit“, so schreibt die Gemeinde Thun in einem Inserat unter dem Titel „Eine Weile innehalten“, „ hat uns voll im Griff. Der größte Teil unserer Bemühungen und Anstrengungen gilt unserem körperlichen und materiellen Wohl. Was tun wir für unser inneres Sein, für unser seelisches Wohlbefinden? Deshalb bieten die Bahá’í Thun jeden Monat die Möglichkeit, über verschiedene Themen nachzudenken, wie zum Beispiel über das Thema „Sind gute Taten noch modern?“ |