Die Schweizer Bahá’í-Gemeinde
Von einer handvoll Gläubigen zu Beginn des letzten Jahrhunderts begründet, zählt die Schweizer Bahá’í-Gemeinde gegenwärtig ungefähr 1'000 Bahá’í in 200 Ortschaften. Ein funktionierendes Verwaltungssystem unter der Führung des Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í der Schweiz, erstmals gewählt 1953, ist nun dauerhaft etabliert. Lokale Gemeinden bringen sich aktiv in die Schweizer Gesellschaft ein, angespornt durch die Bahá’í-Lehre, dass „die Erde nur ein Land [ist], und alle Menschen [...] seine Bürger.“ Diese Überzeugung ist die Triebfeder für zahlreiche Tätigkeiten, die von Einzelpersonen ausgeführt werden, die einen breiten Fächer aus verschiedenen kulturellen, sprachlichen, ethnischen und religiösen Hintergründen vertreten.
Es ist unsere Hoffnung, dass eine leidende und sich nach Frieden sehnende Menschheit ihre zugrunde liegende Einheit anerkennt, eine Einheit, so unsere Überzeugung, die das Fundament für Wohlfahrt und Sicherheit aller Völker dieses Planeten darstellt.
Wie gross der Aufruhr und das Chaos in dieser Zeitperiode des weltweiten Übergangs auch sein wird – jedem Individuum, jeder Institution und jeder Gemeinschaft dieser Erde wird sich die bisher nie da gewesene Möglichkeit eröffnen, die Zukunft des Planeten mitzugestalten. „Bald,“ so verspricht Bahá’u’lláh, „wird die heutige Ordnung aufgerollt und eine neue an ihrer Statt entfaltet werden.“